Hans-Joachim Bauer: Großvater will ewig leben – ein biografisches Sachbuch

Mit den Begriffen „Klonen“, „Kryonik“ und „Homo Digitalis“ sind die Themen dieses neuen Sachbuches umschrieben. Darin werden Möglichkeiten des Weiterlebens mittels hochentwickelter Technologien vorgestellt. Diese sind: ● gentechnische Reproduktion ● Einfrieren und ● Schaffung eines mit Einsatz künstlicher Intelligenz und Algorithmen gestalteten Alter Egos als Homo Digitalis.


Der Sternbald Verlag präsentiert damit eine Neuerscheinung, in der das Themenspektrum „Weiterleben“ und „Ewiges Leben“ im Kontext der heutigen technologischen Möglichkeiten in einer Zusammenschau betrachtet und allgemeinverständlich abgehandelt wird.

Aus religiös-konservativer oder moralethischer Sichtweise könnte die Publikation dieses Buches als Verstoß gegen ethische Prinzipien – gar als Blasphemie – erscheinen. Weit gefehlt! Längst wird das Einfrieren menschlicher Körper in der Hoffnung auf ein späteres Weiterleben praktiziert, wenn es auch nicht von allen begrüßt wird. Vor Jahren wurde bereits das Klonschaf Dolly in die Welt gesetzt.
Eben hier präsentiert Hans-Joachim Bauer mit „Großvater will ewig leben“ als Buch eine Zusammenschau – getragen von persönlicher Erkundung und Erprobung.

Bibliografische Information:

Hans-Joachim Bauer: Großvater will ewig leben
Schritte zur Unsterblichkeit
Wie es geht und was es kostet

Sternbald Verlag ISBN 978-3-924296-63-6
17 x 24 cm, gebunden mit Schutzumschlag
120 Seiten mit Illustrationen, Ladenpreis 18,80

„Kassel als junge Großstadt“ – Bildband zur verschwundenen Pracht der Nordhessenmetropole

Kassel als junge Großstadt Cover

Kassel 01.12.2019 | Von Kassel ist allgemeinhin bekannt, dass die Stadt zum größten Teil in Zweiten Weltkrieg zerstört worden ist. Im Oktober 1943 wurden die umfangreich vorhandenen Anlagen der Rüstungs- und Kriegsindustrie in Kassel Ziel eines verheerenden Bombenangriffes. Rund 10.000 BewohnerInnen haben dabei ihr Leben lassen müssen und neben den Rüstungs- und Industrieanlagen ist der allergrößte Teil des Stadtgebietes mit einem massiven Bombardement mit Tausenden von Bomben unwiederbringlich zerstört worden. Neben den menschlichen Opfern und Belastungen ist Kassel damit weitgehend ihr in Jahrhunderten gewachsenes und gestaltetes Stadtbild zerstört und geraubt worden.

Leonhardt als fotografischer Chronist des alten Cassel

Der Sternbald Verlag hat einen Bildband mit den Fotografien von Georg Friedrich Leonhardt herausgegeben. 105 Fotografien sind dafür ausgewählt worden. Damit soll ein weitgehendes Portrait der Kassel in der Gründerzeit bis zum Ersten Weltkrieg gezeigt werden. Der Fotograf Leonhardt erweist sich in seinen hinterlassenen Fotos geradezu als Chronist der Stadt mit den Mitteln der Fotografie. Es gab zahlreiche Fotografen in dieser Zeit in Kassel, doch von keinem sind auch nur annähernd viele Fotos überliefert und bekannt.

Es kann als Phänomen, ja als Entdeckung gelten, dass im Werk von Leonhardt ein dergestalt umfassendes Abbild der jungen Großstadt Kassel auszumachen ist. Die nachgelassenen Fotografien sind ein wahrer Silberschatz, in dem sich in herausragender Art und Weise das Stadtbild dokumentiert findet.

Das Foto aus dem Jahr 1890 zeigt den damaligen Friedrich-Wilhelmsplatz. Darin den heutigen Scheidmannplatz als „Nachfolger“ wahrzunehmen fällt schwer.

Für den Bildband konnte der renommierte Kunst- und Fotohistoriker Prof. Dr. Wolfgang Kemp als Autor eines ausführlichen einführenden Beitrags gewonnen werden. Wolfgang Kemp bespricht zahlreiche Fotografien und stellt sie dabei sowohl in einen stadtgeschichtlichen Zusammenhang, wie er die fotografischen Eigenarten von Leonhardt betrachtet. Der illustrierte Essay gibt dem Bildband eine zusätzliche inhaltliche Dimension indem der Frage nachgegangen wird, in welcher Weise der Fotograf die oftmals in seinen Fotos abgebildeten Personen als „Figuranten“ oder „Statisten“ bis hin zu „Maßstabsmenschen“ in den Aufnahmen kunstvoll platziert und damit inszeniert hat oder ob er sie einfach nur abgebildet hat.

Im Jahr 1901 entstand diese Totalansicht des Friedrichsplatzes von G. F. Leonhardt.

Mit dem Titel „Kassel als junge Großstadt“ präsentiert dieser Bildband zum größten Teil unkannte und unveröffentlichte Fotografien der Stadt. Insofern wird das Bild der Stadt Kassel mit diesem Buch deutlich geöffnet und erweitert. Es finden sich Fotos aus dem Bereich der Fulda, von Straßen und Szenerien in der Altstadt, Karlsaue, Schöne Aussicht, Weinberg, Ständeplatz, Bahnhof, Hohenzollernviertel, Wilhelmshöher Allee und aus dem Bergpark Wilhelmshöhe.

Ein weites Spektrum an Örtlichkeiten, die zum Bild der Stadt aus der Zeit vor  mehr als 100 Jahren gefehlt haben

Wie sich die Ansichten wandeln und doch dabei in Grundzügen ähnlich bleiben, zeigt das Leonhardt-Foto von Rathaus und Oberer Könisstraße aus dem Jahr 1912.

Der Bildband hat das Format 21 x 24 cm mit 128 Seiten Umfang. Als gebundenes Buch mit Fadenheftung präsentiert er die Fotos in vorzüglicher Druckqualität. Alle Fotos finden sich in Bildunterschriften hinsichtlich Aufnahmezeitpunkt und Örtlichkeit erläutert.

Hinzu kommen Texte zum stadtgeschichtlichen Zusammenhang sowie eine Vita des in diesem Buch entdeckten und vorgestellten ungewöhnlichen Fotografen G.F. Leonhardt.

Der Bildband „Kassel als junge Großstadt“ ist im Buchhandel und beim Verlag zum Ladenpreis von 24 Euro erhältlich | ISBN 978-3-924296-61-2

Der Herkules Bildband von Doc Baumann

Kassel 14. September 2020 | Die Subskription für den Ende Oktober erscheinenden Bildband Herkules ist angelaufen, Prospekte werden versendet und verteilt. Für sehr günstige 24 Euro kann der großformatige Bildband (Format DIN A4) subskribiert, also zum günstigeren Preis vorbestellt werden. Darüber wird in „DOCMA“ der von Buchautor Hans D. Baumann vor Jahren gegründeten Fachzeitschrift für Digitalfotografie und Montagetechniken jetzt berichtet.

Es lohnt sich den Artikel zu lesen, in dem es einiges zu erfahren gibt, ob über das opulente Buch mit rund 500 Abbildungen oder über den Autor. Mit einem Mausklick ist man dort: https://www.docma.info/blog/herkules-neues-buch-von-doc-baumann

Herkules-Bildband erscheint Ende Oktober 2020

Kassel 02. September 2020 | Bücher zum Thema „Herkules“ gibt es viele – zum Monument auf der Kasseler Wilhelmshöhe ebenso wie zu der mythologischen Gestalt. Seit nahezu drei Jahrtausenden fasziniert dieser Held der griechisch-römischen Antike die Menschen.
215 Jahre ist es her, seit Beger sein Werk Hercules ethnicorum 1705 veröffentlichte. Seitdem hat es keinen umfangreichen Bildband mehr gegeben,der Grafikdarstellungen des Herkules wiedergibt. Der Kasseler Kunstwissenschaftler und Schriftsteller Hans D. Baumann hat im Zuge jahrzehntelanger Recherchen das Bildmaterial zusammengestellt, das der Sternbald Verlag nun in diesem Band auf 240 Seiten präsentiert. Der Schwerpunkt liegt auf Stichen des 17. bis 19. Jahrhunderts, aber es gibt auch einige aktuelle Darstellungen.

Subskriptionsangebot des Sternbald Verlages bis 31. Oktober 2020

Wenn Sie diesen außergewöhnlichen Bildband bis zum 31.10. 2020 vorbestellen, erhalten Sie ihn zum vergünstigten Preis von nur 24,00 €. Der gebundene Ladenpreis beträgt später 28,00 €.

Das Buch im Großformat 21 × 30 cm ist auf hochwertigen Papier gedruckt, mit Fadenbindung in festem Umschlag. Es hat einen Umfang von 240 Seiten und präsentiert rund 500 Grafiken zum Thema „Herkules“, die aufwendig reproduziert und für diese Veröffent­lichung professionell bearbeitet wurden.
Nach einer ausführlichen Einführung beginnt jedes der 12 Kapitel mit einem erklärenden Text zum jeweiligen Thema; zudem gibt es zu den Abbildungen Informationen zu Künstler, Entstehungsjahr, Technik und Format, oft auch weiterführende Erläuterungen.

Sparen Sie noch bis zum 31.10. 2020 15 % und richten Sie Ihre Bestellung an Ihre Buchhandlung oder direkt an den Verlag.

Zum Inhalt des Buches
• Vorwort
• Kurze Beschreibung der wichtigsten Personen,
die in den Grafiken dargestellt werden
• Einführung: Herkules – ein unsterblicher Held
• Geburt, Kindheit und Jugend des Herkules
• Die zwölf Arbeiten
• Weitere Taten und Abenteuer
• Der Kampf gegen Cacus, die Gigantenschlacht
und der Gigant Enkelados
• Landgraf Carl und Herkules in Rom
• Das Kasseler Herkules-Monument
• Darstellungen des Herkules Farnese
• Weitere ältere Wiedergaben des Herkules
• Herkules in Karikatur, Comic, Film, vvSouvenirs,
Action-Figuren …
• Nachwort: Die seltsame Vorgeschichte der
Zusammenstellung der Grafiken dieses Bandes
• Künstlerverzeichnis
• Literaturverzeichnis

Etwa 500 Abbildungen auf 240 Seiten – farbige Vorlagen werden im Farbdruck wiedergegeben.

»Ein unverzichtbares Werk für alle, die an Kasseler Geschichte und Kunst interessiert sind«

Hans D. Baumann zeigt in diesem HERKULES-Bildband nach jahrzehntelangen Recherchen rund 500 Bilder aus dem Leben des unsterblichen Helden – Herkules in Grafiken aus fünf Jahrhunderten. 240 Seiten, Großformat, Hardcover, gebunden mit Fadenheftung.

Hans D. Baumann
Herkules | Bilder aus dem Leben eines unsterblichen Helden
Herkules in Grafiken aus fünf Jahrhunderten

ISBN 978-3-924296-65-0

Bestellungen per E-Mail an: bestellungen@sterbald-verlag.de

Bestellungen per Post an: Sternbald-Verlag | Hellmut-von-Gerlach-Str. 15 | 34121 Kassel

Walking Lecture in der Coronakrise schafft Kontakt und ist Impulsgeber

Hans-Joachim Bauer
Großvater will ewig leben
Schritte zur Unsterblichkeit
Wie es geht und was es kostet
120 Seiten mit Illustrationen
17 x 24 cm, geb. mit Schutzumschlag
Sternbald Verlag, Burgwald, Kassel 2020
ISBN 978-3-924296-63-6 Ladenpreis 18,80 €

22. August 2020 | Auf diese Idee muss Mensch erst einmal kommen. Während Corona-Meldungen in den Medien die Schlagzeilen dominieren und Menschen sich mit der allgegenwärtigen Maskierung(spflicht) zunehmend schwer tun, hat der Buchautor
Hans-Joachim Bauer einen High-Tec-Rucksack konstruieren lassen. Anstelle einer
Autorenlesung, die derzeit allerorten nicht mehr stattfindet, geht er als Autor auf
die Straße zu den Menschen mit einer „Walking Lecture. Auf dem Rücken gibt es
zu Sehen und Hören, was Thema und Inhalt seines Werkes ist: „Großvater will ewig leben | Schritte zur Unsterblichkeit | Wie es geht und was es kostet“.<!––more––>

Dass es funktioniert, lässt sich beobachten, wenn Hans-Joachim Bauer dergestalt unterwegs ist. Zunächst ein wenig irritiert bleiben Passanten stehen, schauen hin und hören zu. Dabei trifft es sich gut, dass eine Begleiterin Ansichtskarten mit der Titelseite des Buches und weiteren Informationen zu dem neuen Sachbuch an Interessierte verteilt.
Der Autor bleibt schweigsam. Das ist auch konsequent. Seine Hinweise und Aussagen sind schließlich in Bild und Ton auf seinem Rücken kaum zu übersehen.

Manch eine und einer hat Fragen zum Autor und seinem Buch. Fragen werden gerne beantwortet. Mitunter entstehen vertiefende Gespräche. Wer es genau wissen will, kann das Buch direkt bei der Begleiterin erwerben. Dann erreicht die „Walking Lecture“ ihr eigentliches Ziel. Bekanntlich schreiben Autoren Bücher mit dem Anliegen anderen Menschen etwas mitzuteilen. Und Bücher lassen sich käuflich erwerben und
können dann gelesen werden.

Das „Ewige Leben“ Menschheitstraum im Sachbuch vorgestellt

Auf 120 Seiten bietet das biografische Sachbuch von Hans-Joachim Bauer einen
umfassenden Einstieg und Überblick zum Stand der Dinge. Weit davon entfernt
esoterisch zu sein oder dem „Transhumanismus“ die Tore öffnen zu wollen, schildert
der Autor seine vieljährigen Aktivitäten zur Erkundung und Erforschung der heutigen Möglichkeiten für ein längeres oder gar ewiges Leben. Das in einer Endlosschleife vom Bildschirm immer wieder zu vernehmende Credo
„Zuerst kommt die Unsterblichkeit, alles andere kann warten“ wird mit der Leküre
anschaulich. Leser/in erfährt was sich hinter den Begriffen Kryonik, Klonen und Homo Digtialis verbirgt. Verwoben mit der eigenen Biografie wird gut lesbar ein Überblick
gegeben. Die jeweilige Technik, Kosten und eine realistische Einschätzung tatsächlicher oder erhoffter Lebensverlängerung macht die Lektüre anschaulich.

Neuerscheinung: Hans-Joachim Bauer „Großvater will ewig leben“

Kassel 5. Juni 2020 | Mit den Begriffen „Klonen“, „Kryonik“ und „Homo Digitalis“ sind die Themen dieses besonderen Sachbuches umschrieben. Darin werden Möglichkeiten des Weiterlebens mittels hochentwickelter Technologien vorgestellt. Diese sind: ● gentechnische Reproduktion ● Einfrieren und ● Schaffung eines mit Einsatz künstlicher Intelligenz und Algorithmen gestalteten Alter Egos als Homo Digitalis.

Der Sternbald Verlag präsentiert damit eine Neuerscheinung, in der das Themenspektrum „Weiterleben“ und „Ewiges Leben“ im Kontext der heutigen technologischen Möglichkeiten in einer Zusammenschau betrachtet und allgemeinverständlich abgehandelt wird.

Aus religiös-konservativer oder moralethischer Sichtweise könnte die Publikation dieses Buches als Verstoß gegen ethische Prinzipien – gar als Blasphemie – erscheinen. Weit gefehlt! Längst wird das Einfrieren menschlicher Körper in der Hoffnung auf ein späteres Weiterleben praktiziert, wenn es auch nicht von allen begrüßt wird. Vor Jahren wurde bereits das Klonschaf Dolly in die Welt gesetzt.

Eben hier präsentiert Hans-Joachim Bauer mit „Großvater will ewig leben“ als Buch eine Zusammenschau – getragen von persönlicher Erkundung und Erprobung. Bei Licht betrachtet und an Bildung und Aufklärung orientierter Sichtweise ist eine seriöse Publikation dieses Themas überfällig. Dies gilt in in einer Zeit, in der „Digitalisierung“ längst die für Individuen nicht mehr überschaubaren Technologien der Steuerung und Transformation der globalen Lebensverhältnisse euphemistisch verharmlost und verschleiert.

Erfahrungsbericht und keine Utopie

In jahrelangen Recherchen, Reisen und Gesprächen hat der Landart-Künstler Hans-Joachim Bauer verschiedene Varianten für ein „Ewiges Leben“ zunächst allgemein erkundet. In weiteren Schritten hat er selbst konkrete Schritte für einen Weg zu möglich erscheinender Unsterblichkeit vollzogen.

„Großvater will ewig leben | Schritte zur Unsterblichkeit | Wie es geht und was es kostet“ ist das Ergebnis jahrelanger Auseinandersetzungen, Abwägungen und konkreter Entscheidungen in einem ernsthaften Prozeß. Darüber berichtet Hans-Joachim Bauer in anschaulicher Art und Weise, verwoben mit seiner eigenen Biografie, Erlebnissen und Erfahrungen nicht zuletzt als Landart-Künstler und Begegnungen auf mehreren Kontinenten.

Es ist ein an jeder Stelle bestens lesbares und nachvollziehbares Sachbuch entstanden, zu dessen Eigenart die Authentizität des Erlebten zählt. In klarer Sprache vermittelt der Autor Einblicke in digitale technische Möglichkeiten und Perspektiven. Dazu gehören Auskünfte wieviel der Autor bereits für eine praktische Umsetzung selbst geleistet hat und bereit gewesen ist zu bezahlen. Denn umsonst gibt es nichts in der Welt und bekanntlich kostet der Tod in jedem Fall das Leben.

Über den Autor

Hans-Joachim Bauer lebt im nordhessischen Homberg/Efze, wo er 1942 geboren wurde. In seinem ‚Atelier am Tanzplatz‘ entwickelt er Landart-Projekte, die er in Nordhessen und verschiedenen Ländern und Kontinenten verwirklicht hat.

Projektbezeichnungen wie „GENESIS“, „TITANIC EIN MYTHOS TAUCHT AUF“, „HIRNWEIDE“ „LA CONFERENCIA DE CLIMA“, oder „HASENJAGD“ verweisen auf den Umfang seiner künstlerischen Arbeit. Seit einigen Jahren gilt sein besonderes Interesse dem Erforschen heutiger Möglichkeiten zum Erreichen des Menschheitstraumes einer Unsterblichkeit.

Damit wird „Großvater will ewig leben“ gleichermaßen zum biografischen Werk wie erforschenden Sachbuch mit einer weitgehender Durchdringung. Es ist geschrieben und gestaltet als Lesebuch mit Fotografien und Illustrationen.

Das Buch wird jetzt an den Buchhandel ausgeliefert und soll – sobald die einschränkenden Restriktionen für öffentliche Veranstaltungen dies zulassen – mit Lesungen unmittelbar vorgestellt werden.

Hans-Joachim Bauer: Großvater will ewig leben
Schritte zur Unsterblichkeit
Wie es geht und was es kostet

Sternbald Verlag ISBN 978-3-924296-63-6
17 x 24 cm, gebunden mit Schutzumschlag
120 Seiten mit Illustrationen, Ladenpreis 18,80 Euro

Neuerscheinung: Tagebuch 1945 von Paul Heidelbach – Grifte in der Kampfzone

Kassel 14. Mai 2020 | Gerade in der Auslieferung an den Buchhandel befindet sich als Neuerscheinung die Veröffentlichung eines Tagebuchs von Paul Heidelbach aus dem Jahr 1945. „Grifte in der Kampfzone“ hat Heidelbach als Titel für seine am 29. März 1945 beginnenden Aufzeichnungen gewählt. Damit ist zum Ausdruck gebracht, dass dieses Tagebuch in der Schlußphase des Zweiten Weltkriegs einsetzt und sich dabei auch auf Kriegshandlungen in der Region Kassel bezieht. Bis zum 17. August 1945 reichen die nahezu täglichen Einträge, die Heidelbach als Typoskript hinterlassen hat. Das gedruckte Tagebuch im Format DIN A5 hat 130 Seiten Umfang, zu den umfangreichen Tagebuchtexten werden ca. 20 Fotografien auxs Kassel und Umgebung aus dieser Zeit mit veröffentlicht.

75 Jahre seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa am 8. Mai 1945 ist für den Sternbald Verlag Anlass gewesen, die Texte des Tagebuch zu transkribieren um sie zu veröffentlichen. Neben Ereignissen aus Grifte und den umliegenden Dörfern und aus Kassel finden sich in dem Tagebuch 1945 knappe Schilderungen der letzten Kriegsereignisse in Deutschland bezogen auf viele Städte, vom Ringen um die Kapitulation, Maßnahmen zur Demobilisierung, Konstituierung der Besatzungszonen mit Viermächtestaus für Berlin.   Auch von dem weiter anhaltenden Krieg in Asien gegen Japan wird berichtet, bis hin zu den Atombombenabwürfen in Hiroshima und Nagasaki. Neben seinen unmittelbaren Erlebnissen und Eindrücken bezieht Paul Heidelbach mehrere Zeitungen und verschiedene Radiosender ein, die er täglich hörte.   Zusammenfassend handelt es sich um ein außergwöhnliches, authentisches Tagebuch über die Schlussphase des Zweiten Weltkrieges, der nun einmal erst nach den Atombombenabwürfen im August 1945 mit der Kapitulation Japan Anfang September sein Ende nahm. Dabei erweist sich Heidelbach als kompetenter Berichterstatter, der die Entwicklungen objektiv und knapp zu schildern versteht und von den Nöten, der Entnazifizierung und Maßnahmen aus der Region berichtet.

Paul Heidelbach Tagebuch 1945 Grifte in der Kampfzone
Aus dem Nachlass von Paul Heidelbach transkribiert und veröffentlicht
130 Seiten, Format DIN A5, Klebeinband Sternbald Verlag Burgwald Kassel 2020 ISBN 978-3-924296-64-3 Ladenpreis 12,00 Euro Bestellung und Bezug direkt vom Verlag:

Sternbald Verlag, Hellmut-von-Gerlach-Str. 15, 34121 Kassel – E-Mail-Bestellung an: hartwig.bambey@web.de

Reprint Alois Holtmeyer ‚Alt Cassel‘ wird nicht gedruckt

23. August 2019 | Die Wiederauflage von Holtmeyer ‚Alt Cassel‘ kann nicht umgesetzt werden. Die Subskription wurde nur von sehr wenigen Interessierten bestellt. Diese sind inzwischen benachrichtigt worden, dass es keine Wiederauflage als Reprint geben wird.

14. März 2019 | Der Sternbald Verlag bereitet derzeit eine Wiederauflage eines Buches zur Kasseler Baugeschichte vor. Das im Jahr 1913 erschienene Werk des Architekten und Denkmalpflegers Alois Holtmeyer >Alt Cassel< aus dem Jahr 1913 soll in diesem Jahr wieder aufgelegt werden. Auf Grund der damals innovativen und heute nach wie attraktiven Gestaltung des Buches als beste Einheit von Text mit zahlreichen Fotografien soll das Buch als Reprint aufgelegt werden.

Dazu wird eine Subskription vorbereitet, die bis zum 30. Mai terminiert ist. Nachfolgend zunächst einmal einige Informationen zum Autor, entnommen dem Wikipedia-Eintrag über den verdienstvollen Denkmalpfleger in Kassel:

Alois Holtmeyer (* 22. Juni 1872 in Osnabrück; † 2. Februar 1931 in Köln) war ein deutscher Architekt, Baubeamter und Denkmalpfleger.
Nach Besuch des Gymnasium Carolinum in Osnabrück studierte Alois Holtmeyer Architektur an der Technischen Hochschule Berlin sowie Kunstgeschichte an den Universitäten Jena, Münster, Bonn und Berlin. 1903 promovierte er an der Technischen Hochschule Dresden bei Cornelius Gurlitt zum Dr. ing., 1906 an der Universität Jena bei Paul Weber mit einer Dissertation zur „Baugeschichte der Cisterzienserkirchen Thüringens“ zum Dr. phil.


Tätigkeit als Architekt


Ab 1900 stand Holtmeyer als Regierungsbaumeister (Assessor) im Staatsdienst und erbaute in dieser Funktion u. a. die Amtsgerichtsgebäude in Rudolstadt (1904–1905) und Greiz (1910–1912). Als Landbauinspektor der Hochbauverwaltung des Königlich Preußischen Eisenbahndirektionsbezirks Cassel errichtete er nachfolgend u. a. an der Main-Weser-Bahn die Empfangsgebäude der Bahnhöfe Marburg, Treysa und Cölbe, an der 1908 eröffneten Bahnstrecke Bad Berleburg–Allendorf die Bahnhöfe Bad Berleburg, Schwarzenau (Eder), Hatzfeld (Eder), Holzhausen (Eder) und Allendorf (Eder), an anderen Strecken die Bahnhöfe Korbach, Halsdorf, Gemünden (Wohra), Friedensdorf (Lahn), Herleshausen, Röddenau, Großbodungen, Speele, Gilsa, Ludwigshütte und am Kasseler Tor in Paderborn.

Bei diesen Bauten versuchte Holtmeyer „den neuen Grundriss des Eisenbahnempfangsgebäudes mit den überlieferten Formen des Holzbaues in Einklang zu bringen.“[1] Bei seinen Bahnhofsneubauten schloss sich Holtmeyer durch Bezug auf regionaltypische Vorbilder mit massigen Baukörperformationen und schweren Mansarddächern der Heimatschutzarchitektur an. In den Jahren 1909–1910 entstand das Eisenbahner-Erholungsheim in Karlshafen, das „seiner Bestimmung und Lage entsprechend … ein landhausmäßiges Gepräge erhalten“ hat. In seine Bauten integrierte Holtmeyer bevorzugt Skulpturen des Kasseler Bildhauers Hans Sautter.


Tätigkeit als Denkmalpfleger


Ab 1907 war Holtmeyer in der Kunstdenkmälerinventarisation des Regierungsbezirks Kassel tätig, wobei er für das 1901 durch Ludwig Bickell begründete Inventar der „Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Cassel“ die beiden Bände zu Kreis Cassel-Land (1910) und Kreis Cassel-Stadt (1923) verfasste. Nach zwischenzeitlicher Tätigkeit als Denkmalpfleger in Magdeburg (von 1911 bis 1913) wurde Alois Holtmeyer 1913 als Nachfolger Alhard von Drachs zum Bezirkskonservator in Kassel berufen, wo er 1915 als Reaktion auf die zahlreichen Verluste historischer Bausubstanz das Kasseler „Ortstatuts gegen Verunstaltung“ initiierte. Seine wissenschaftliche Tätigkeit in dieser Zeit galt der Erforschung der nordhessischen Barockarchitektur, namentlich dem Werk von Giovanni Francesco Guerniero.
1927 wurde Alois Holtmeyer zum Konservator der Erzdiözese Köln ernannt. Sein Nachfolger als Bezirkskonservator in Kassel wurde Friedrich Bleibaum.
Seine Grabstätte befindet sich auf dem Kölner Südfriedhof (Flur 49).

Würdigung


„Wie viele Architekten seiner Generation stand Holtmeyer künstlerisch zwischen zwei Zeiten. Einerseits verstand er sich als erklärter Gegner historistischer Architektur, etwa indem er den neugotischen Entwurf des Kasseler Architekten J. Strehl von 1922 für eine Gedächtniskapelle in Witzenhausen überarbeitete und dabei aller Maßwerkformen entkleidete, während andererseits sein Fortgang aus Kassel gerade mit dem Unbehagen an den in dieser Zeit entstehenden Bauten des Internationalen Stils in Kassel erklärt wurde. Auch als Denkmalpfleger finden sich bei Holtmeyer zwei unterschiedliche methodische Ansätze, indem er sein berufliches Engagement der gerade aktuellen städtebaulichen und ländlichen Ortsbildpflege und Umraumerhaltung zuwandte, während ein zweiter denkmalpflegerischer Schwerpunkt entsprechend seinem kunsthistorischen Forschungsinteresse der Restaurierung kirchlicher Großbauten galt, was ihn schließlich auch zur Annahme seiner Kölner Stelle veranlasst haben mochte.“