Paul Heidelbach Lesebuch

12,00

Paul Heidelbach wurde am 28. Februar 1870 geboren und starb am 13. Februar 1954. Im Jahr 1935 ging er als Bibliothekar und Archivar der Stadt Kassel an der Murhardschen Bibliothek in den Ruhestand und zog sich aus dem damals ‚braunen Kassel’– längst dominiert von den Nationalsozialisten – zurück und fand im nahen Grifte seinen Altersruhesitz. Es steht die Behauptung, dass er mit dem Ruhestand aufhörte zu veröffentlichen. Dies widerlegt Karl-Heinz Nickel in seinem kundigen Beitrag „Paul Heidelbach im Rückspiegel“, in dem er ein Skizze vom Leben und Werk des Autors entwirft.

Kategorie: Schlagwörter: ,

Beschreibung

Den Schwerpunkt dieses ersten Lesebuches bilden Texte unterschiedlicher Eigeart von Heidelbach selbst. Lyrik und Prosa, sachlich Beschreibendes und Mundartliches gehen einher mit seinen Schulerinnerungen oder sprachlich ausgefeilten Texten zur nordhessischen Landschaft. Es wartet ein Lesevergnügen. Hier das Inhaltsverzeichnis:

Editorial
Damals als Kaffeetrinken in Kassel verboten war
Kasseler Schulerinnerungen
Streifzüge durch Alt- und Neu-Kassel
Kassel oder Cassel
Wilhelmshöher Wassertag
Wie mäh Kohlen krichden
Über die Kasseler Mundart
Ausfahrt nach Escheberg
Mit Schusters Rappen und dem Botenlieschen
Warum ich Schillern gram bin
Nachricht von einer Lebensversicherung
Der verschandelte Opernplatz – hier hilft kein Maulspitzen
Geburtstags- und Abschiedsgruß von Will Scheller
Lexikon der deutschen Dicher | Kasseler Dichterbuch
Das Lied von den Meckerern
Paul Heidelbach im Rückspiegel von Karl-Heinz Nickel
Erinnerungen an den Großvater von Ulrich Helbing
Nordhessisch.de – Das Digitale Wörterbuch der Kasseler Mundart von Daniel Stein
Wer schreibt der bleibt von Hartwig Bambey

Paul Heidelbach Tagebuch 1945 Grifte in der Kampfzone
Aus dem Nachlass von Paul Heidelbach transkribiert und veröffentlicht
130 Seiten, Format DIN A5, Klebeinband Sternbald Verlag Burgwald Kassel 2020 ISBN 978-3-924296-64-3