Grifte in der Kampfzone von Paul Heidelbach

12,00

„Grifte in der Kampfzone“ hat Heidelbach als Titel für seine am 29. März 1945 beginnenden Aufzeichnungen gewählt. Damit ist zum Ausdruck gebracht, dass dieses Tagebuch in der Schlußphase des Zweiten Weltkriegs einsetzt und sich dabei auch auf Kriegshandlungen in der Region Kassel bezieht. Bis zum 17. August 1945 reichen die nahezu täglichen Einträge, die Heidelbach als Typoskript hinterlassen hat. Das gedruckte Tagebuch im Format DIN A5 hat 130 Seiten Umfang, zu den umfangreichen Tagebuchtexten werden ca. 20 Fotografien auxs Kassel und Umgebung aus dieser Zeit mit veröffentlicht.

Beschreibung

75 Jahre seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa am 8. Mai 1945 ist für den Sternbald Verlag Anlass gewesen, die Texte des Tagebuch zu transkribieren um sie zu veröffentlichen. Neben Ereignissen aus Grifte und den umliegenden Dörfern und aus Kassel finden sich in dem Tagebuch 1945 knappe Schilderungen der letzten Kriegsereignisse in Deutschland bezogen auf viele Städte, vom Ringen um die Kapitulation, Maßnahmen zur Demobilisierung, Konstituierung der Besatzungszonen mit Viermächtestaus für Berlin.   Auch von dem weiter anhaltenden Krieg in Asien gegen Japan wird berichtet, bis hin zu den Atombombenabwürfen in Hiroshima und Nagasaki. Neben seinen unmittelbaren Erlebnissen und Eindrücken bezieht Paul Heidelbach mehrere Zeitungen und verschiedene Radiosender ein, die er täglich hörte.   Zusammenfassend handelt es sich um ein außergwöhnliches, authentisches Tagebuch über die Schlussphase des Zweiten Weltkrieges, der nun einmal erst nach den Atombombenabwürfen im August 1945 mit der Kapitulation Japan Anfang September sein Ende nahm. Dabei erweist sich Heidelbach als kompetenter Berichterstatter, der die Entwicklungen objektiv und knapp zu schildern versteht und von den Nöten, der Entnazifizierung und Maßnahmen aus der Region berichtet.

 

ISBN/EAN: 9783924296605