Spannende Lektüre mit Erkenntnisgewinn – Paul Heidelbach Lesebuch bringt Überraschungen

8. Juni 2019 | Druckerei und Buchbinder haben gute Arbeit geleistet und pünktlich für Pfingsten geliefert. In leuchtendem Orange präsentiert sich das Paul Heidelbach Lesebuch des Sternbald Verlages und enthält viel Neues über den Chronisten der Stadt Kassel. So wird manche/r Leser/in die eigene Vorstellung zu Paul Heidelbach überdenken nach Lektüre von Beiträgen in diesem Buch. Überwiegend sind es Heidelbach-Texte, dazu sind ein zeitgenössischer Autor und vier heutige Schreibende mit Beiträgen über Heidelbach in dem Lesebuch zu finden.

Paul Heidelbach wurde am 28. Februar 1870 geboren und starb am 13. Februar 1954. Im Jahr 1935 ging er als Bibliothekar und Archivar der Stadt Kassel an der Murhardschen Bibliothek in den Ruhestand und zog sich aus dem damals ‚braunen Kassel’– längst dominiert von den Nationalsozialisten – zurück und fand im nahen Grifte seinen Altersruhesitz. Es steht die Behauptung, dass er mit dem Ruhestand aufhörte zu veröffentlichen. Dies widerlegt Karl-Heinz Nickel in seinem kundigen Beitrag „Paul Heidelbach im Rückspiegel“, in dem er ein Skizze vom Leben und Werk des Autors entwirft.

Den Schwerpunkt dieses ersten Lesebuches bilden Texte unterschiedlicher Eigeart von Heidelbach selbst. Lyrik und Prosa, sachlich Beschreibendes und Mundartliches gehen einher mit seinen Schulerinnerungen oder sprachlich ausgefeilten Texten zur nordhessischen Landschaft. Es wartet ein Lesevergnügen. Hier das Inhaltsverzeichnis:

Editorial
Damals als Kaffeetrinken in Kassel verboten war
Kasseler Schulerinnerungen
Streifzüge durch Alt- und Neu-Kassel
Kassel oder Cassel
Wilhelmshöher Wassertag
Wie mäh Kohlen krichden
Über die Kasseler Mundart
Ausfahrt nach Escheberg
Mit Schusters Rappen und dem Botenlieschen
Warum ich Schillern gram bin
Nachricht von einer Lebensversicherung
Der verschandelte Opernplatz – hier hilft kein Maulspitzen
Geburtstags- und Abschiedsgruß von Will Scheller
Lexikon der deutschen Dicher | Kasseler Dichterbuch
Das Lied von den Meckerern
Paul Heidelbach im Rückspiegel von Karl-Heinz Nickel
Erinnerungen an den Großvater von Ulrich Helbing
Nordhessisch.de – Das Digitale Wörterbuch der Kasseler Mundart von Daniel Stein
Wer schreibt der bleibt von Hartwig Bambey

Das Lesebuch hat eine ordentliche Ausstattung bekommen. Der Buchblock mit Fadenheftung ist in einen Hardcover-Umschlag eingehängt. Die zum Teil über 100 Jahre alten Fotos sind in guter Qualität wiedergegeben. KäuferInnen und LeserInnen erwartet eine kleine Überraschung, denn sie bekommen ein wirkliches Taschenbuch in die Hand, zum Ladenpreis 12,00 Euro.

Mehr Informationen zu Paul Heidelbach und zum Buch gibt es online.

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Paul Heidelbach Lesebuch erscheint Pfingsten 2019

6. Mai 2019 | An Pfingsten wird das Paul Heidelbach Lesebuch erscheinen und vorgestellt. Auf 96 Seiten vermitteln zahlreiche Texte des Kasseler Schriftstelllers und Kulturhistorikers Paul Heidelbach (1870 – 1954) und Aussagen mehrerer Autoren über Heidelbach spannende und mit Erkenntnisgewinn zu lesende Beiträge. In kleinem handlichen Format, illustriert mit zahlreichen Fotos aus dem alten Kassel und Faksimiles, will dieses Lesebuch mehr als nur Erinnerung wachhalten.

Es ist gewissermaßen ein Trittstein zur Beschäftigung mit Paul Heidelbach, dessen umfangreicher persönlicher Nachlass derzeit gesichtet und geordnet wird, um dann nach Kassel übergeben zu werden. Bevor zum 150. Geburtstag von Paul Heidelbach am 28. Februar 2020 ein großes Paul Heidelbach Lesebuch erscheinen wird, bietet das jetzt im Sternbald Verlag erscheinende Lesebuch Gelegenheit den Kasseler Autor, Bibliothekar und Archivar kennzulernen. Der Sternbald Verlag hat sämtliche Veröffentlichungsrechte an Texten und anderen Werken Heidelbachs erworben und bereitet verschiedene neue Publikationen vor.

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Paul Heidelbach Lesebuch in Vorbereitung

27. März 2019 | Nach dem Sternbald Reiseführer Kassel, dem Kultur Trichter Kassel und Kassel step by step zur documenta in 2017 wird der Sternbald Verlag in diesem Jahr mehrere Titel in und für Kassel vorstellen. Für Pfingsten ist das Erscheinen eines kleinformatigen Paul Heidelbach Lesebuches geplant.

Darin soll der Kasseler Kulturhistoriker, Schriftsteller, Archivar und Bibliothekar (1870 – 1954) mit interessanten, humorvollen, hintersinnigen und engagierten Beiträgen vor allem selbst zu Wort kommen. Auf den 96 Seiten Inhalt im Format 10 x 13,5 cm, gebunden mit Fadenheftung, gibt es dazu Interessantes über Paul Heidelbach, Fotos aus seinem Leben, Zeichnungen aus den Mitschriftheften seiner Studentenzeit und weitere kurzweilige Leseangebote in attraktiver Zusammenstellung.

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Reprint Alois Holtmeyer ‚Alt Cassel‘ in Vorbereitung

14. März 2019 | Der Sternbald Verlagt bereitet derzeit eine Wiederauflage eines Buches zur Kasseler Baugeschichte vor. Das im Jahr 1913 erschienene Werk des Architekten und Denkmalpflegers Alois Holtmeyer >Alt Cassel< aus dem Jahr 1913 soll in diesem Jahr wieder aufgelegt werden. Auf Grund der damals innovativen und heute nach wie attraktiven Gestaltung des Buches als beste Einheit von Text mit zahlreichen Fotografien soll das Buch als Reprint aufgelegt werden.

Dazu wird eine Subskription vorbereitet, die bis zum 30. Mai terminiert ist. Nachfolgend zunächst einmal einige Informationen zum Autor, entnommen dem Wikipedia-Eintrag über den verdienstvollen Denkmalpfleger in Kassel:

Alois Holtmeyer (* 22. Juni 1872 in Osnabrück; † 2. Februar 1931 in Köln) war ein deutscher Architekt, Baubeamter und Denkmalpfleger.

Nach Besuch des Gymnasium Carolinum in Osnabrück studierte Alois Holtmeyer Architektur an der Technischen Hochschule Berlin sowie Kunstgeschichte an den Universitäten Jena, Münster, Bonn und Berlin. 1903 promovierte er an der Technischen Hochschule Dresden bei Cornelius Gurlitt zum Dr. ing., 1906 an der Universität Jena bei Paul Weber mit einer Dissertation zur „Baugeschichte der Cisterzienserkirchen Thüringens“ zum Dr. phil.


Tätigkeit als Architekt


Ab 1900 stand Holtmeyer als Regierungsbaumeister (Assessor) im Staatsdienst und erbaute in dieser Funktion u. a. die Amtsgerichtsgebäude in Rudolstadt (1904–1905) und Greiz (1910–1912). Als Landbauinspektor der Hochbauverwaltung des Königlich Preußischen Eisenbahndirektionsbezirks Cassel errichtete er nachfolgend u. a. an der Main-Weser-Bahn die Empfangsgebäude der Bahnhöfe Marburg, Treysa und Cölbe, an der 1908 eröffneten Bahnstrecke Bad Berleburg–Allendorf die Bahnhöfe Bad Berleburg, Schwarzenau (Eder), Hatzfeld (Eder), Holzhausen (Eder) und Allendorf (Eder), an anderen Strecken die Bahnhöfe Korbach, Halsdorf, Gemünden (Wohra), Friedensdorf (Lahn), Herleshausen, Röddenau, Großbodungen, Speele, Gilsa, Ludwigshütte und am Kasseler Tor in Paderborn.

Bei diesen Bauten versuchte Holtmeyer „den neuen Grundriss des Eisenbahnempfangsgebäudes mit den überlieferten Formen des Holzbaues in Einklang zu bringen.“[1] Bei seinen Bahnhofsneubauten schloss sich Holtmeyer durch Bezug auf regionaltypische Vorbilder mit massigen Baukörperformationen und schweren Mansarddächern der Heimatschutzarchitektur an. In den Jahren 1909–1910 entstand das Eisenbahner-Erholungsheim in Karlshafen, das „seiner Bestimmung und Lage entsprechend … ein landhausmäßiges Gepräge erhalten“ hat. In seine Bauten integrierte Holtmeyer bevorzugt Skulpturen des Kasseler Bildhauers Hans Sautter.


Tätigkeit als Denkmalpfleger


Ab 1907 war Holtmeyer in der Kunstdenkmälerinventarisation des Regierungsbezirks Kassel tätig, wobei er für das 1901 durch Ludwig Bickell begründete Inventar der „Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Cassel“ die beiden Bände zu Kreis Cassel-Land (1910) und Kreis Cassel-Stadt (1923) verfasste. Nach zwischenzeitlicher Tätigkeit als Denkmalpfleger in Magdeburg (von 1911 bis 1913) wurde Alois Holtmeyer 1913 als Nachfolger Alhard von Drachs zum Bezirkskonservator in Kassel berufen, wo er 1915 als Reaktion auf die zahlreichen Verluste historischer Bausubstanz das Kasseler „Ortstatuts gegen Verunstaltung“ initiierte. Seine wissenschaftliche Tätigkeit in dieser Zeit galt der Erforschung der nordhessischen Barockarchitektur, namentlich dem Werk von Giovanni Francesco Guerniero.
1927 wurde Alois Holtmeyer zum Konservator der Erzdiözese Köln ernannt. Sein Nachfolger als Bezirkskonservator in Kassel wurde Friedrich Bleibaum.
Seine Grabstätte befindet sich auf dem Kölner Südfriedhof (Flur 49).

Würdigung


„Wie viele Architekten seiner Generation stand Holtmeyer künstlerisch zwischen zwei Zeiten. Einerseits verstand er sich als erklärter Gegner historistischer Architektur, etwa indem er den neugotischen Entwurf des Kasseler Architekten J. Strehl von 1922 für eine Gedächtniskapelle in Witzenhausen überarbeitete und dabei aller Maßwerkformen entkleidete, während andererseits sein Fortgang aus Kassel gerade mit dem Unbehagen an den in dieser Zeit entstehenden Bauten des Internationalen Stils in Kassel erklärt wurde. Auch als Denkmalpfleger finden sich bei Holtmeyer zwei unterschiedliche methodische Ansätze, indem er sein berufliches Engagement der gerade aktuellen städtebaulichen und ländlichen Ortsbildpflege und Umraumerhaltung zuwandte, während ein zweiter denkmalpflegerischer Schwerpunkt entsprechend seinem kunsthistorischen Forschungsinteresse der Restaurierung kirchlicher Großbauten galt, was ihn schließlich auch zur Annahme seiner Kölner Stelle veranlasst haben mochte.“

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Kultur-Trichter, Reiseführer und Kassel step by step – Reiseführer-Projekt mit documenta 14 vollendet

Kassel 30.August 2017 – Wie in der StadtZeit Kassel 81 nachzulesen ist, hat der Sternbald Verlag Mit „Kassel step by step“ das Projekt ReiKas (Reiseführer Kassel) soweit vollendet. Die Entwicklung und Herausgabe des Sternbald Reiseführer Kassel ist flankiert von einem Taschenführer, zugleich aktueller Museumsführer in deutscher Sprache und einem PocketGuide in englischer Sprache. Weiterlesen

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